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Seminarprogramm

Das ZfsL Bocholt/ Seminar GyGe versteht Lehrerbildung als einen kontinuierlichen Prozess professionsorientierter Kompetenzerweiterung von erster bis dritter Phase (Studium – Referendariat – Berufseingang), in deren Mittelpunkt der eigenverantwortlich Lernende (in seiner jeweiligen Rolle) steht.

Der Reflexion des eigenen Lehrerhandelns im individuellen Ausbildungsverlauf misst das ZfsL Bocholt/ Seminar GyGe daher eine besondere Bedeutung zu und geht davon aus, dass Selbsterkundung und Selbstreflexion im Kontext einer forschenden Haltung die Weiterentwicklung eines professionellen Selbstkonzeptes nachhaltig fördern. Die Einbeziehung wissenschaftlicher Referenzen sowie die Bewusstmachung und Prüfung des eigenen Berufsethos werden in diesem Zusammenhang als unabdingbar angesehen.

Die Ausbildung im Seminar Gymnasium/Gesamtschule

  • folgt dem Leitbild des ZfsL Bocholt;
  • orientiert sich an den vier zentralen Prinzipien der nordrheinwestfälischen Lehrerausbildung: Kompetenz-/ Standardorientierung, Handlungsfeldorientierung, Personenorientierung, Wissenschaftsorientierung;
  • basiert auf dem andragogischen Prinzip der Erwachsenenbildung;
  • legt das systemische Menschenbild zugrunde und
  • berücksichtigt die rechtlichen Grundlagen und Referenzen der Lehrerbildung und der Schulqualität NRW.

Dabei stellen die Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der zweiten Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) und das Kerncurriculum für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst für Lehrämter in den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und in den Ausbildungsschulen zentrale rechtlich Grundlagen dar.

Alle Referendar*innen führen in der Regel 10 Unterrichtsbesuche (5 pro Fach, 2 im Kernseminar) durch. An die Unterrichtsstunde eines Unterrichtsbesuchs schließt sich eine ca. 60minütige Nachbesprechung mit allen Beteiligten an, die den Referendar*innen die Gelegenheit zur Ausbildung von Reflexionsfähigkeit bietet. Der dabei einzunehmende Perspektivwechsel dient der Schulung von Selbstbeobachtung sowie der Wahrnehmung und Überprüfung der Wirksamkeit getroffener planerischer oder zu treffender situativer Entscheidungen in Hinblick auf ihre Lernwirksamkeit. Daraus folgen eigenständige Konsequenzen für die zukünftige Gestaltung von Unterricht sowie für die individuelle Kompetenzentwicklung.

Seminarprogramm

Kurzentwurf

Modell zur Unterrichtsnachbesprechung

Rekonstruktionsschema

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