Navigation ein/aus

Distanzlernen, Präsenzlernen, Hybridlernen

 


Seminarbetrieb unter Bedingungen der Pandemie - Das Seminar GyGe testet neue Seminarformen

Nicht nur die Vereidigung des neuen Ausbildungsjahrgangs unter Corona-Bedingungen stellte das Seminar vor umfangreiche neue Herausforderungen: Auch zahlreiche bewährte Elemente, die den Start in die schulpraktische Lehramtsausbildung in Jahren erprobt und optimiert worden sind, konnten im Ausbildungsjahrgang 2020/21 nicht stattfinden.

Die erste Phase im Mai war zunächst davon geprägt, dass Präsenzveranstaltungen generell unmöglich waren; aus diesem Grund fanden konstituierende Fachseminarsitzungen, Pädago­gische Tage des Kernseminars, Fachintensivtage und auch die ersten „regulären“ Fach- und Kernseminarsitzungen durchgehend im Distanzbetrieb als Videokonferenzen statt. Neben den Einschränkungen durch den fehlenden direkten persönlichen Kontakt konnten hier aber auch die Chancen solcher Lernformen (nicht zuletzt auch in Kombination mit der Moodle-Lernplattform des ZfsL) ausgetestet und erprobt werden. Im Gegensatz zu vielen Rückmeldungen aus dem Schulbereich bleibt festzuhalten, dass der Distanzlernbetrieb am Seminar GyGe sehr reibungsarm verlief.

Moodle

Im Juni bot sich dann die Möglichkeit, unter den strengen Bedingungen des ZfsL-Hygienekonzepts erste Präsenzsitzungen der Kern- und Fachseminare durchzuführen und so auch ein persönliches, nicht nur auf ein Bild auf einem Monitor beschränktes Kennenlernen von Referendarinnen und Referendaren einerseits (und auch untereinander) und Seminarausbilderinnen und Seminar­ausbildern andererseits zu ermöglichen. Schon hier deutete sich der Wunsch aller Beteiligten an, wenn es nur irgendwie möglich ist, wieder in den Präsenzbetrieb zurückzukehren.

Hauptherausforderung hierbei war es sicherlich zunächst, Abstandsregelungen einzuhalten und hierbei die Anzahl der LAA in den Seminaren mit dem vorhandenen Raumkontingent in Übereinstimmung zu bringen. Mit festgelegten Plätzen, verpflichtenden Sitzplänen und weit aufgerissenen Fenstern (auch wenn vor dem Fenster mal ein Laubbläser seine Arbeit tun musste und für besondere Seminaratmosphäre sorgte) ging es dann nach den Sommerferien in den Präsenzbetrieb, zeitgleich mit auch einer deutlich normalisierten Ausbildungssituation an den Schulen. Doch schon nach kurzer Zeit tat sich ein neues Problem auf. Wie können LAA, die an ihren Schulen Kontakt zu Covid-19-Infizierten hatten und so nicht am Präsenzbetrieb teilnehmen dürfen, dennoch in den laufenden Seminarbetrieb eingebunden werden. Schnell wurde auch hier auf Erfahrungen aus der Distanzlernphase zurückgegriffen und Konzepte für hybride Seminarsitzungen mit zeitgleichem Online- und Präsenzbetrieb entwickelt und erprobt, immer auch mit dem Fokus auf Weiterverwertbarkeit in schulischen Kontexten. Die digitale Ausstattung des ZfsL mit leistungsstarkem WLAN, C-Touch-Bildschirmen usw. erleichterte hier natürlich viele Lernwege. Aber auch kooperative Lernformen, die im Präsenzbetrieb aufgrund der Hygiene­bestimmungen ausgeschlossen sind, werden mit Hilfe der Einbindung von Videokonferenztools in Präsenzsitzungen erprobt. Übertragung auf den Schulunterricht von morgen nicht aus­geschlossen...

Weitere Behörden und Einrichtungen

Ministerium für Schule und Bildung NRW Bezirksregierungen Landesprüfungsamt

© 2013 - 2020 Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Duisburg