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Informationen zur schriftlichen Unterrichtsplanung

   

Die Fachleiterschaft hat formale Vorgaben zum Unterrichtsentwurf beschlossen. Danach sind bei der schriftlichen Unterrichtsplanung berücksichtigen:

 

   

1. Aspekte der Lerngruppe und Besonderheiten der Lernumgebung

  • Statistische Angaben
    z. B. Anzahl der Schülerinnen und Schüler,  Schulabschlüsse, Ausbildungsbetriebe
  • Ist-Zustand der Kompetenzentwicklung
    Vorkenntnisse, Grad der Selbstständigkeit,  unterrichtsmethodische Erfahrungen
  • Lernumgebung/ Organisatorische Rahmenbedingungen
    Besonderheiten des Lernorts und der Ausstattung

 

   

2. Didaktische Entscheidungen und ihre Begründungen

  • Curriculare Anbindung
    Richtlinien, Lehrpläne, Didaktische Jahresplanung, ggf. Lernsituation, Absprachen und Beschlüsse im Bildungsgang und in der Schule
  • Einordnung in den unterrichtlichen Kontext
    Thematische Strukturierung, Einbettung in die Unterrichtsreihe, Fächerübergriff und Fachintegration
  • Schwerpunkte aus didaktischer Sicht
    Bedeutsamkeit, Exemplarität, Inhaltsstruktur und Reduktionsentscheidungen, Zugänglichkeit etc.

 

   

3. Methodisch/mediale Schwerpunkte und ihre Begründungen

Hier sollen keine Beschreibungen des Unterrichtsablaufs erfolgen, sondern Begründungen für die konkrete methodisch-mediale Umsetzung der Stunde.

 

   

4. Ziele des Unterrichts

  • Schwerpunkt der Kompetenzerweiterung
    Der Schwerpunkt der Kompetenzerweiterung legt fest, unter welchem Blickwinkel die Stunde durchgeführt wird.
  • Stundenziel
    Das Stundenziel beschreibt den geplanten Lernzuwachs als inhaltliche Gesamtheit (Was können die Schülerinnen und Schüler hinterher, das sie vorher noch nicht konnten?). Es korreliert immer eng mit dem Thema der Stunde, den inhaltlichen Entscheidungen in der didaktischen Analyse und den Angaben in der Inhalte-Spalte des Verlaufsplans.
  • Konkretisierung des Stundenziels mit Indikatoren
    Die Teilziele beschreiben ein beobachtbares Schülerverhalten, das für die entscheidenden Aspekte des Stundenziels erkennen lässt, ob sie gelernt wurden. Ihnen kommt damit eine Indikatorfunktion für den erreichten Lernerfolg zu.
   

5. Verlaufsplan

umfasst die Spalten

  • Unterrichtsphasen
    z. B. in Anlehnung an ein Artikulationsschema
  • Sachinhalte - Was?
  • Methodische Hinweise - Wer agiert wie?
  • Medien/Materialien - Womit wird gearbeitet bzw. die Arbeit unterstützt?

 

   

6. Literaturangaben/Internetadressen (mit Datum); sonstige Materialien

(evtl. Quellenangaben)

   

7. Anlagen (durchnummerieren)

  • erwartetes Tafelbild
  •  Folien
  •  Arbeitsblätter/Infoblätter
  •  Erwartungshorizont/Musterlösung
  •  eingeführtes Fachbuch/Lehrpläne
    *)  Urheber- und Lizenzrechte an Texten, Bildern, Grafiken etc. sind zu beachten, Quellen korrekt zu benennen!

 

Hinweise  
  • Seitenumfang für die Gliederungspunkte 1 bis 5: maximal 5 Seiten
  • Bei „normalen Unterrichtsbesuchen“ soll die Datei des Entwurfs bis 18:00 Uhr am Vortag des Unterrichtsbesuchs dem/der zuständigen Seminarausbilder/in zugesandt werden!
download  

Hinweise im PDF-Format
- bearbeitbare Vorlage im DOC-Format

   

 

Stand: Mai 2018