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Ausbildungsmodelle

Im Seminar für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung findet die Ausbildung grundsätzlich für alle LAA an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen statt.

 

Die LAA werden vor dem Beginn ihrer Ausbildung einer Ausbildungsschule (Stammschule) zugewiesen, die sowohl eine Förderschule als auch eine Schule des Gemeinsamen Lernens sein kann.

 

Neben der Hospitation und dem Ausbildungsunterricht an der Stammschule hospitieren die LAA im 1. Ausbildungsquartal an einem Tag in der Woche an einer selbst gewählten Schule des Gemeinsamen Lernens bzw. Förderschule abhängig davon ob sie einer Förderschule oder einer GL-Schule als Stammschule zugewiesen wurden. Am Ende des 1. Quartals entscheiden sich die LAA dann für ein Ausbildungsmodell, nach dem sie ab dem 2. Quartal bis zum Ende der Ausbildung ausgebildet werden. Die Entscheidungsfindung wird durch Seminarveranstaltungen vorbereitet und begleitet.

 

 

Folgende Ausbildungsmodelle stehen ab dem 2. Ausbildungsquartal zur Verfügung:

 

Das „12 + 2 – Modell“:
(eine Ausbildungsschule und eine Hospitationsschule)

  • Aufteilung des Stundendeputats auf zwölf Stunden an der zugewiesenen Stammschule (Ausbildungsschule) und zwei Stunden an einer selbstgewählten Schule des Gemeinsamen Lernens bzw. Förderschule (Hospitationsschule)
  • Wahl von zwei Ausbildungsklassen/Lerngruppen an der Ausbildungsschule
  • Ausbildungsunterricht und bedarfsdeckender Unterricht an der Ausbildungsschule
  • Mitarbeit in verschiedenen Kontexten und Aufgabenfeldern der selbst gewählten Hospitationsschule (aktive Hospitation)
  • Ableistung aller Unterrichtsbesuche in den beiden Ausbildungsklassen/Lerngruppen der Ausbildungsschule
  • Ein Beratungsbesuch durch die Kernseminarleitung an der Hospitationsschule
  • Ableistung beider Prüfungsstunden in beiden Ausbildungsklassen/Lerngruppen der Ausbildungsschule

 

Das „X + X – Modell“:
(zwei Ausbildungsschulen)

  • Aufteilung des Stundendeputats auf die zugewiesene Stammschule und die selbstgewählte Schule des Gemeinsamen Lernens bzw. Förderschule (zwei Ausbildungsschulen)
  • Wahl einer Ausbildungsklasse/Lerngruppe an jeder der beiden Ausbildungsschulen
  • Ausbildungsunterricht und bedarfsdeckender Unterricht an jeder der beiden Ausbildungsschulen
  • Ableistung der Unterrichtsbesuche in der Ausbildungsklasse/Lerngruppe an der Schule des Gemeinsamen Lernens und der der Förderschule – im Verhältnis 2/3 oder 3/2
  • Ableistung einer Prüfungsstunden an der Schule des Gemeinsamen Lernens und einer Prüfungsstunde an der Förderschule

 

 

 

Grundsätzliche Erläuterungen zur Ausbildung im GL

  • alle Ausbildungs- und Hospitationsschulen liegen im Bezirk des ZfsL Düsseldorf
  • die Entscheidung über das gewählte Ausbildungsmodell treffen die LAA in Absprache mit der Leitung des Seminars des Lehramt für sonderpädagogische Förderung im Einvernehmen mit der Schulleitung der Förderschule und der Schule des Gemeinsamen Lernens
  • die Betreuung und Ausbildung an der Schule des Gemeinsamen Lernens erfolgt durch eine Ausbildungslehrerin/einen Ausbildungslehrer mit Lehramt für sonderpädagogische Förderung
  • die Gestaltung der Ausbildung im Gemeinsamen Lernen ist u.a. abhängig vom Konzept (Schulprogramm) der jeweiligen allgemeinen Schule

 

 

 

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmodellen entnehmen Sie bitte unserem Leitfaden zur
„Ausbildung im Gemeinsamen Lernen“.


Das Manual "Inklusion" der Bezirksregierung Düsseldorf finden Sie hier