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Zurück zu den Wurzeln der Menschheit und doch nicht von gestern! Besuch des Neandertal Museums

Dass außerschulische Lernorte gerade für naturwissenschaftliche Fächer ein sehr plastisches und nachhaltiges Lernen ermöglichen, ist keine neue Erkenntnis. Umso mehr gilt es, diese besonderen Orte bereits in der zweiten Lehrerausbildungsphase gewinnbringend in das eigene pädagogische Handeln zu integrieren.

Nach der organisatorischen, fachwissenschaftlichen und didaktischen Vorbereitung im Fachseminar folgte am 17.03.2022 der praktische Teil des Ausbildungsmoduls am Beispiel des Besuchs des Neanderthal Museums in Mettmann, welches die LAAs der beiden Fachseminare Biologie für das Lehramt GyGe im Rahmen ihrer Lehrerausbildung besuchten.
Das von den dortigen Museumspädagogen vorbreitete
Angebot „Humanevolution - eine Zeitreise zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte“ ermöglichte bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Dauerausstellung Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsfragen. Im anschließenden Fossilien-Workshop konnten die angehenden Lehrer:innen mit der umfangreichen Schädelabguss-Sammlung praktisch arbeiten, um den Stammbusch der Hominiden anhand anatomischer Merkmale zu rekonstruieren.

Resümierend wird durch den Besuch des Neanderthal Museums, den alle als gewinnbringend empfanden, deutlich, dass gerade außerschulische Lernorte geeignet sind, sich als Lehrender immer auch als Lernender wahrzunehmen, ein überaus professionelles Verständnis der Lehrerrolle.

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