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Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Eckpunkte der Ausbildung im Fachrichtungsseminar „Emotionale und soziale Entwicklung (ES)“ sind die sechs Handlungsfelder der Lehrertätigkeit.

In dieser Ausbildung steht die Professionalisierung der Rolle und Funktion der Lehrerinnen oder Lehrer in den unterschiedlichen Praxisfeldern einer Schule für emotionale und soziale Entwicklung vorrangig im intellektuellen und emotionalen Auseinandersetzungsfeld; hierbei muss auch dem inklusiven Arbeitsfeld besondere Aufmerksamkeit zuteil werden.

  • Schülerbezogene pädagogische Möglichkeiten und Notwendigkeiten,
  • curriculare Bestimmungen,
  • systemische Zusammenhänge in Familie und Umwelt, aber auch in der Schule,
  • didaktische und methodische Absichten,
  • persönliche Rollen- und Funktionsdefinitionen,
  • kooperative Möglichkeiten
  • und etliche weitere Faktoren

werden im Rahmen der Ausbildung zur selbstverständlichen Grundlage des unterrichtlichen Handelns an den Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und in der Beratung. Es soll grundlegend vermittelt werden, dass Erziehung, Unterricht und auch die Beratungstätigkeit in dieser Schulform als intentionale Beziehungsarbeit zu verstehen ist. Ein systemisches Verständnis von kindlicher Entwicklung im Raum von Individuum, persönlicher Umwelt und deren interdependentem Verhältnis ist zu entwickeln, dabei gibt es durchaus Anlehnungen an die von Helmut Reiser verfasste Psychoanalytisch-systemische Pädagogik. Das Ausbildungsziel ist die professionelle pädagogische Handlungsfähigkeit im konzeptionell gestalteten Interaktionsprozess der Förderschule im Allgemeinen und der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung im Besonderen, getragen von Respekt und Empathie vor dem „Eigen-Sinn“ des Kindes.

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