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Kleines Ausbildungs-ABC - Stand April 2017

ABBA

An den Ausbildungsschulen werden Sie durch eine/n Ausbildungsbeauftragte/n beraten und unterstützt; die/der ABBA ist Ihre Ansprechperson für alle Belange des Ausbildungsprogramms an der Schule (vgl. §§ 13f OVP).

Ausbildungsbeauftragte

  • unterstützen die regelmäßige Kooperation zwischen ZfsL und Schule
  • koordinieren Ihre schulpraktische Ausbildung
  • beobachten LAA in allen Feldern schulpraktischen Handelns
  • beraten die Schulleitungen in den Angelegenheiten der schulpraktischen Lehrerausbildung
  • nehmen Stellung zur geplanten Langzeitbeurteilung der Schulleitung

ALLGEMEINE DIENSTORDNUNG (ADO)

In der Allgemeinen Dienstordnung sind die wichtigsten Aussagen zusammengefasst, die sich aus den Bestimmungen des Schulrechts und des öffentlichen Dienstrechts für die Tätigkeit aller Lehrerinnen und Lehrer ergeben. Sie konkretisiert die Aufgaben, die im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schulen zu erfüllen sind (siehe die jeweils gültige BASS Kap. 21).

ANGABEN ZU WOHNSITZ UND PERSONEN BEZOGENEN DATEN / ÄNDERUNGEN

Sie haben Ihre aktuellen Kontaktdaten und Ihre personenbezogenen Daten dem Zentrum für schulpraktische       Lehrerausbildung       auf       einem        Personalbogen        mitgeteilt. Alle beamtenrechtlich relevanten Änderungen (z.B. Änderung des Personenstandes, Geburt eines Kindes etc.) sowie Änderungen Ihrer Kontaktdaten sind dem Geschäftszimmer des ZfsL jeweils unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Änderungen des Personenstands müssen darüber hinaus durch beglaubigte Kopien der entsprechenden Urkunde mitgeteilt werden, der Bezirksregierung Münster auf dem Dienstweg (über das ZfsL) und dem LBV direkt. (s.u. Datenschutz)

AUSBILDUNGSPLANUNGSGESPRÄCH (APG GEM. § 11 ABS. 6 OBAS)

In der Regel in den ersten sechs Wochen der Ausbildung findet mit jeder Lehrkraft in Ausbildung (L.i.A.) ein Ausbildungsplanungsgespräch unter der Leitung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung statt, an dem Vertreterinnen und Vertreter der schulischen Ausbildung mitwirken.

Ausgangspunkt ist eine von der Lehrkraft in Ausbildung in jedem Fach geplante und durchgeführte Unterrichtseinheit an der Ausbildungsschule. Das Gespräch dient der Bestandsaufnahme vorhandener schulpraktischer und fachbezogener Kompetenzen sowie der Vereinbarung eines individuellen Ausbildungsplans. Das Gesprächsergebnis wird von der Lehrkraft in Ausbildung. dokumentiert. Die Dokumentation kann von den anderen Gesprächsteilnehmern ergänzt werden. Der Nachweis über die Durchführung des APG ist zeitnah im Geschäftszimmer abzugeben.

Vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres findet ein weiteres APG statt, welches die Entscheidung über die weitere Teilnahme an der berufsbegleitenden Qualifizierung (§ 3 Abs. 1 OBAS) zum Gegenstand hat und der Feststellung des Ausbildungsstandes in den Fächern der Ausbildung dient.

AUFENTHALTSRAUM

Im 4. Obergeschoss steht Ihnen ein Aufenthaltsraum (Raum 403) zur Verfügung. Hier finden Sie einen Automaten mit heißen und kalten Getränken sowie mit Snacks und frischen belegten Brötchen. Im Aufenthaltsraum befinden sich alle aktuellen Aushänge.

BASS

Die jeweils aktuelle Version der Bereinigten amtlichen Sammlung der Schulvorschriften ist im ZfsL einzusehen. Hier kann auch das Amtsblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung eingesehen werden. Die Lektüre dieser Publikationen gehört zu den Dienstpflichten einer jeden Lehrkraft.

BEAMTIN/BEAMTER

Als Lehramtsanwärterin oder Lehramtsanwärter (LAA) sind Sie bis zu Ihrem Ausscheiden aus dem Vorbereitungsdienst Beamtin bzw. Beamter auf Widerruf des Landes Nordrhein- Westfalen. Sie stehen in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis zu Ihrem Dienstherrn. Über Ihre besonderen Pflichten und Rechte gemäß Landesbeamtengesetz (LBG) wurden bzw. werden Sie informiert.

BEIHILFE

Anträge auf Beihilfe reichen Sie bitte auf den entsprechenden Formblättern, die Sie im Internet unter
http://www.bezreg-detmold.de/400_WirUeberUns/030_Die_Behoerde/040_Organisation/020_Abteilung_2/030_Dezernat_23/Formulare/index.php erhalten, bei der zentralen Scanstelle in Detmold ein. Adresse: Zentrale Scanstelle Beihilfe in 32746 Detmold. Die Dienststellen- (Schul-) Nummer des ZfsL Münster lautet: 503289.

BEURLAUBUNGEN

Für Ausbildungsveranstaltungen ist dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung wöchentlich ein Tag mit durchschnittlich sieben Wochenstunden vorbehalten (§ 10 OVP). Ausbildungsveranstaltungen am vorgenannten Seminartag haben daher grundsätzlich Vorrang vor schulpraktischen Verpflichtungen. Anträge auf Beurlaubungen von einzelnen Ausbildungsveranstaltungen wegen anderweitiger Dienstverpflichtungen (z.B. Konferenzen, Sprechtage …) sind der Seminarleitung spätestens 14 Tage vorher schriftlich – auf dem vorgesehenen Antragsformular – zur Genehmigung vorzulegen. Anträge auf Sonderurlaub (max. 5 Tage im Kalenderjahr) sind vier Wochen vor dem gewünschten Termin auf dem Dienstweg – auf dem vorgesehenen Antragsformular – der ZfsL-Leitung vorzulegen. Von einer genehmigten Beurlaubung sind die Schule, die betroffenen Ausbildungslehrer/innen und Fachleitungen durch den/die LAA bzw. die L.i.A. in Kenntnis zu setzen.

Bei Erkrankung von Kindern sind max. 4 Einzeltage Sonderurlaub pro Jahr (nur  für die Organisation der längerfristigen Versorgung) möglich. Eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Betreuung ist in jedem Fall erforderlich.

BIBLIOTHEK

Die Bibliothek befindet sich in der 5. Etage (Raum 504). Die Ausleihfrist für Bücher beträgt 14 Tage. Die gängigen pädagogischen und fachdidaktischen Zeitschriften sind vorhanden und können vor Ort eingesehen werden. In der Bibliothek befinden sich einige Ruhearbeitsplätze. Die Öffnungszeiten der Bibliothek werden per Aushang bekanntgegeben.

DATENSCHUTZ

Mit der seit dem 25. Mai 2018 gültigen Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) gelten neue Regelungen für alle Dienststellen des Landes NRW. Wenn Sie die Internetseiten des ZfsL Münster besuchen, erbringt das ZfsL Münster für Sie einen Telemediendienst im Sinne des Telemediengesetzes (TMG). Dabei werden Ihre Daten gemäß den gesetzlichen Vorgaben verarbeitet, insbesondere denen des TMG und der geltenden DS-GVO in Verbindung mit dem Datenschutzgesetz NRW (DSG NRW).

Die dem ZfsL Münster von Ihnen im Rahmen der Nutzung der Serviceangebote angegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zweck der Aufgabenerfüllung verarbeitet. Sofern Ihre Daten nicht mehr im Rahmen der Aufgabenerfüllung benötigt werden, werden Sie nach den gesetzlichen Fristen gelöscht. Personenbezogene Daten sind in Artikel 4

Ziffer 1 der DS-GVO definiert. Demnach handelt es sich um alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Darunter fallen beispielsweise Ihr Name, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer, Ihre Mailadresse oder Ihr Geburtsdatum. Die Bedeutung der Verarbeitung personenbezogener Daten ergibt sich aus Artikel 4 Ziffer 2 DS-GVO. Danach ist die Bezeichnung „Verarbeitung“ ein umfassender Oberbegriff für sämtliche Verfahrensweisen im Umgang mit Daten. Hierzu zählen beispielsweise die Erhebung, die Speicherung, die Verwendung, die Übermittlung und die Löschung von personenbezogenen Daten. Entsprechende Verfahrensverzeichnisse werden laufend den neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst, bereits genutzte Dokumente und Dateien werden weiter genutzt, sofern sie den Bestimmungen der DS-GVO in Verbindung mit dem DSG NRW entsprechen.

Auf Ihre Rechte zu Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch bezüglich der erfassten personenbezogenen Daten wird an dieser Stelle ausdrücklich hingewiesen. Rechtsgrundlage hierfür sind die Artikel 15 bis 21 der DS-GVO und die Vorschriften des DSG NRW.

Verantwortliche Person ist das ZfsL Münster, vertreten durch den Leiter

Die Einhaltung der rechtlichen Grundlagen bzw. Voraussetzungen werden durch den Beauftragten für Datenschutz der Bezirksregierung Münster, Herrn OStR Björn Barth überwacht. Ihn erreichen Sie unter der eMail bjoern.barth@bezreg-muenster.nrw.de oder telefonisch unter 0251/411-3354.

Datenschutzrechtliche Beschwerden über das ZfsL Münster richten Sie bitte an die

  • Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit
  • Nordrhein-Westfalen
  • Kavalleriestr. 2-4
  • 40213 Düsseldorf
  • 0211/38424-0
  • poststelle@ldi.nrw.de

DIENSTORT/DIENSTSTELLE

Der Dienstort für alle Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter ist Münster. Die Dienststelle ist das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung. Die Schul-Nummer des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Münster lautet: 503289 (s. Beihilfe-Antrag). Für Lehrkräfte in Ausbildung (L.i.A.)/Seiteneinsteiger ist die Schule die Dienststelle, der Schulort ist Dienstort.

DIENSTUNFÄHIGKEIT / KRANKMELDUNG

Wenn Sie aufgrund einer Erkrankung an der Ausübung Ihres Dienstes gehindert sind, teilen Sie dies unverzüglich dem Geschäftszimmer des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung mit. Ist ein Seminartag betroffen, teilen Sie dies spätestens am Fehltag morgens  vor  Seminarbeginn   mit;   geben   Sie   bitte   die   vermutliche   Fehlzeit   an. Ist ein Schultag betroffen, informieren Sie möglichst bereits am Vortag Ihre Ausbildungslehrer, spätestens am Morgen des Fehltages Ihre Ausbildungsschule und das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung; geben Sie bitte die vermutliche Fehlzeit an. Teilen Sie bitte auch mit, ob ein vereinbarter Unterrichtsbesuch o. ä. aufgrund der Erkrankung verschoben werden muss und benachrichtigen Sie möglichst die betroffene Fachleitung.

Dauert eine Erkrankung länger als 3 Kalendertage, ist dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung unverzüglich eine ärztliche Dienstunfähigkeitsbescheinigung mit Angabe der wahrscheinlichen Dauer der Erkrankung zuzuleiten. Verlängert sich dieser Zeitraum, ist ohne    besondere    Aufforderung    ein    weiteres    ärztliches     Attest     einzureichen. Eine Erkrankung während der Schulferien ist ebenfalls durch ärztliche Dienstunfähigkeitsbescheinigung zu belegen.

Lehrkräfte in Ausbildung informieren zunächst ihre Dienststelle (Schule), danach das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (s. vorgenanntes Verfahren).

DIENSTUNFALL

Im eigenen Interesse müssen Sie Dienstunfälle (z. B. auf dem Weg zur Ausbildungsschule) dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung sofort, spätestens jedoch innerhalb 1 Woche, melden und das entsprechende Formular ausfüllen. Hinweis: Ein Dienstunfall liegt dann vor, wenn ein Körperschaden eingetreten ist. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst zwei Zeugen benennen können bzw. die Personen, die als erste von dem Unfall erfahren haben.
Lehrkräfte in Ausbildung informieren zunächst ihre Dienststelle (Schule), danach das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung.

DIENSTWEG

Bei allen Schreiben an die vorgesetzten Dienstbehörden (Bezirksregierung Münster, Landesprüfungsamt Dortmund) ist der Dienstweg einzuhalten, die Schreiben, Anträge o. ä. werden über das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung an die entsprechende Behörde versandt.

Anschriften:

  • Bezirksregierung Münster
  • 48128 Münster
  • auf dem Dienstweg
  • Landesprüfungsamt für Zweite Staatsprüfungen Dortmund Otto-Hahn-Straße 37
  • 44227 Dortmund
  • auf dem Dienstweg

Im Briefkopf ist bei allen Schreiben das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung anzugeben, z. B.

  • Martin Mustermann
  • Lehramtsanwärter
  • Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Münster

Ausnahmen: Der Dienstweg gilt nicht für den Schriftverkehr mit der Beihilfestelle und mit dem Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV).

Eingangs- und Perspektiv-Gespräch (EPG gem. 15 OVP)

Zu Beginn der Ausbildung führt jede/r LAA ein Eingangs- und Perspektivgespräch mit einer Seminarausbilderin oder einem Seminarausbilder unter Beteiligung der Schule.  Es  dient dazu, auf der Grundlage der bereits erreichten berufsbezogenen Kompetenzen weitere Perspektiven zu entwickeln und Beiträge aller Beteiligten dazu gemeinsam zu planen. Das Gespräch soll in den ersten sechs Wochen der Ausbildung geführt werden. Es beruht auf einer vom LAA gehaltenen Unterrichtsstunde. Eine Benotung erfolgt nicht. Die Planungen sollen im Verlauf der Ausbildung fortgeschrieben werden. Der Nachweis über die Durchführung des EPGs ist zeitnah durch den/die LAA im Geschäftszimmer abzugeben.

FORMULARE

Sämtliche Formulare sind in die Homepage des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung unter der Lernplattform moodle/ eingestellt (bitte als Gast anmelden). Formulare   sind   in   Papierform   auch    im    Geschäftszimmer    des    ZfsL    erhältlich. Auf der Homepage des Landesprüfungsamtes Dortmund www.pruefungsamt.nrw.de finden Sie alle Formulare, die im Zusammenhang mit der Staatsprüfung von Bedeutung sind.

KLASSENFAHRTEN/STUDIENFAHRTEN

Die Genehmigung für die Teilnahme an einer eintägigen Wanderung bzw. Exkursion, die auf den Seminartag fällt, ist bei der Seminarleitung auf dem vorgesehenen Antragsformular einzuholen. In allen anderen Fällen ist keine Freistellung durch das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung erforderlich.  Beachten Sie bitte die schulischen Regelungen.  Die  Teilnahme  als  weitere  Begleitperson  an  mehrtägigen  Klassen-  bzw.

 

Studienfahrten während des Vorbereitungsdienstes ist wünschenswert. In der Regel nehmen Sie während des Referendariats jedoch nur einmal an einer mehrtägigen Klassenfahrt teil. LAA beantragen die Teilnahme an einer mehrtägigen Klassenfahrt ca. 4 Wochen vorher schriftlich. Die Genehmigung erteilt die zuständige Seminarleitung. Lehrkräfte in Ausbildung informieren das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung entsprechend über die Teilnahme an einer Klassenfahrt.

KOPIERMÖGLICHKEITEN

Im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung besteht die Möglichkeit für LAA/L.i.A. zu kopieren. Ein Münzkopierer (Kopie zzt. 5 Cent) befindet sich in der 4. Etage (Raum 407).

LANDESPRÜFUNGSAMT

Das Landesprüfungsamt für Zweite Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen ist zuständig für die Durchführung der Staatsprüfungen gemäß OVP/OBAS. Alle Informationen über das Prüfungsverfahren und Fragestellungen zur Staatsprüfung finden Sie auf der Homepage des Landesprüfungsamtes / Arbeitsbereich 2 (www.pruefungsamt.nrw.de).
Es besteht eine Informationspflicht der LAA/L.i.A über geltende Regelungen zur Staatsprüfung.

Anschrift:

  • Landesprüfungsamt für Zweite Staatsprüfungen
  • für Lehrämter an Schulen
  • Otto-Hahn-Straße 37
  • 44227 Dortmund

LANDESAMT FÜR BESOLDUNG UND VERSORGUNG NRW (LBV)

Das LBV ist zuständig für die Gehälter und die Versorgung aller Beamten und Angestellten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Postanschrift:

  • LBV
  • 40192 Düsseldorf.

Bitte geben Sie in jedem Schreiben Ihre Personal-Nummer an.

LEHRERAUSBILDUNGSRECHT

Alle gültigen rechtlichen Grundlagen der zweiphasigen Lehrerausbildung können Sie in der jeweils aktuellen Version auf der Seite des MSW online einsehen: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/LAusbildung/index.html

MEHRARBEIT

Über die Ausbildung (durchschnittlich 14 Wochenstunden, davon durchschnittlich 9 WSt. selbstständiger Unterricht) hinausgehender selbstständiger zusätzlicher Unterricht an der eigenen Ausbildungsschule kann den LAA mit ihrer Zustimmung übertragen werden. Bis zum erfolgreichen Ablegen der Unterrichtspraktischen Prüfungen jedoch nur im Umfang von 3 Wochenstunden, danach im Umfang von max. 6 Wochenstunden (§ 11 Abs. 8 OVP). Anträge sind rechtzeitig (ca. 4 Wochen) vor Aufnahme des zusätzlichen Unterrichts an die Leitung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung zu stellen. Jede regelmäßige Mehrarbeit muss rechtzeitig vorher im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung beantragt werden. Die Mehrarbeit wird bei den LAA von der ersten Stunde an vergütet. Die Vergütungssätze richten sich nach den Bestimmungen der BASS (Nr. 2122/22). Die Abrechnung wird durch die Schulleitung mit dem LBV erledigt.

NEBENTÄTIGKEIT

Neben dem Vorbereitungsdienst kann eine Nebentätigkeit gem. § 49 ff. Landesbeamtengesetz bis zum Umfang von 6 Wochenstunden ausgeübt werden. Diese muss durch die Leitung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung genehmigt werden. Anträge sind rechtzeitig (ca. 4 Wochen) vor Aufnahme der Nebentätigkeit zu stellen.

ÖFFNUNGSZEITEN DER VERWALTUNG

Das Geschäftszimmer des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung ist geöffnet:

Montag - Donnerstag 8.00 bis 16.00 Uhr
Freitag 8.00 bis 14.00 Uhr

Wir bitten, diese Zeiten auch bei telefonischen Anfragen einzuhalten. In den Schulferien sind Sonderöffnungszeiten zu beachten.

OVP / OBAS / VOBASOF / PE

Ausbildungsordnung für den Vorbereitungsdienst ist die Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an Schulen. Ausbildungsordnungen für den Seiteneinstieg sind die Ordnung zur berufsbegleitenden Qualifizierung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung sowie die Verordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung und der Erlass Pädagogische Einführung in den Schuldienst. Bitte informieren Sie sich über die für Sie gültigen Regelungen. (s. LEHRERAUSBILDUNGSRECHT)

PERSONENORIENTIERTE BERATUNG MIT COACHINGELEMENTEN (POB-C)

Zur Ausbildung gehört verpflichtend die personenorientierte Beratung durch alle Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder. Die LAA/L.i.A. nutzen sie für die bestmögliche Entfaltung ihrer individuellen Potenziale im Rahmen ihres beruflichen Handels als Lehrkräfte. Personenorientierte Beratung mit Coachingelementen findet im benotungsfreien Raum statt. Durchgeführt wird sie von den Fachleitungen im Kernseminar, die nicht an der Beurteilung beteiligt sind.

PORTFOLIO

Das Portfolio soll Sie dabei unterstützen, Ihr berufliches Handeln zu reflektieren und sich in den Ausbildungsprozess an Schule und Zentrum für schulpraktische Ausbildung aktiv einzubringen. Daher ist das Portfolio Pflichtaufgabe aller angehenden Lehrkräfte und durch das Lehrerausbildungsgesetz (§ 12 Abs. 1 LABG) vorgegeben.
Das Portfolio Vorbereitungsdienst steht in direkter Verbindung mit den Kernprozessen der Ausbildung.

Es umfasst

  • einen Bogen für das Eingangs- und Perspektivgespräch (EPG/APG)
  • sechs auf die Handlungsfelder der Ausbildung im Kerncurriculum bezogene Reflexionsbögen
  • einen Bilanzierungsbogen für die Abschlussreflexion im letzten Ausbildungsquartal.

Die Bögen dienen auch der Vorbereitung von Beratungssituationen. Das Portfolio ist grundsätzlich von Prozessen der Leistungsbewertung ausgenommen.

PROFESSIONELLE LERNGEMEINSCHAFT (PLG)

LAA/L.i.A. bilden zu Beginn ihrer Ausbildung professionelle Lerngemeinschaften, die konstant für die Dauer der Ausbildung bestehen bleiben. Die Arbeit in der PLG dient dem professionsorientierten, kollegialen Austausch der LAA/L.i.A. untereinander.

SCHWANGERSCHAFT

Lehramtsanwärterinnen:
Schwangerschaften müssen dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung umgehend mitgeteilt werden, damit entsprechende Terminierungen des Mutterschutzes vorgenommen werden können. Eine Bescheinigung des Arztes über den wahrscheinlichen Termin der Entbindung ist beizufügen.
Da bis zur Klärung des Immunstatus ein Beschäftigungsverbot besteht, muss umgehend der Immunstatus geklärt werden. Hierfür zuständig ist die Schulleitung; es erfolgt eine Untersuchung durch den B∙A∙D.

Anschrift:

  • B∙A∙D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
  • Frau Dr. Piontkowski (Arbeitsmedizin)
  • Hafenplatz 1
  • 48155 Münster
  • Telefon: 0251/663266, FAX 0251/64973
  • Email: bad-811@bad-gmbh.de

Sobald das Gutachten des B∙A∙D vorliegt, wird das Beschäftigungsverbot entweder aufgehoben oder für die gesamte Dauer der Schwangerschaft ausgesprochen.
Das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung erhält eine Durchschrift des Ergebnisses. Über die möglichen Konsequenzen von Beurlaubungen bzw. Verlängerungen der Ausbildung sollten Sie ein Gespräch mit Ihrer Seminarleitung führen.

Lehrkräfte in Ausbildung:
Melden Sie Ihre Schwangerschaft bitte zunächst Ihrer Ausbildungsschule, danach dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung. Die Schule wird dann die weiteren Schritte veranlassen.

TEILZEIT

Auf der Grundlage von § 65 LBG (Landesbeamtengesetz) ermöglicht das Land NRW angehenden Lehrerinnen und Lehrern, ihre Ausbildung ab dem 01. November 2018 in Teilzeit zu absolvieren (Änderungserlass gemäß § 8a der OVP vom 08. Juli 2018). Die Anspruchsgrundlage sind nur familiäre Gründe (Betreuung minderjähriger Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger). Die Ausbildung erfolgt in 24 Monaten, an der Schule durchschnittlich in den ersten drei Ausbildungshalbjahren 9 Wochenstunden, im vierten Ausbildungshalbjahr 15 Wochenstunden. Die Ausbildung im Seminar erfolgt unverändert in 7 Wochenstunden in den ersten drei Ausbildungshalbjahren, im vierten Ausbildungshalbjahr ausschließlich durch personenbezogene und fachbezogene Beratung sowie durch Unterrichtsbesuche. Ein einmaliger Wechsel von Teilzeit zu Vollzeit ist spätestens vor Beginn der letzten 9 Monate der Ausbildung möglich. Abweichend davon ist ein Antrag auf Teilzeit auch in den ersten 12 Monaten der Ausbildung nach Ablauf der Schutzfrist (Schwangerschaft), nach dem Ende der Elternzeit oder der Pflegezeit möglich.

UNTERRICHT

Die Ausbildung umfasst gem. OVP durchschnittlich 14 Wochenstunden. Diese 14 Wochenstunden teilen sich auf in durchschnittlich 9 Stunden selbstständigen Unterricht und durchschnittlich 5 Stunden Unterricht unter Anleitung und/oder Hospitationen. Im ersten Ausbildungsquartal und im letzten Ausbildungsquartal (Prüfungsquartal) sind diese 14 Wochenstunden als Hospitationen und/oder als Ausbildungsunterricht unter Anleitung zu absolvieren. Die Ausbildung ist langfristig möglichst gleichmäßig auf beide Fächer zu verteilen.

UNTERRICHTSBESUCHE

In den beiden Ausbildungsfächern finden, auch im Rahmen des selbstständigen Unterrichts der LAA, in der Regel insgesamt zehn Unterrichtsbesuche (je 5 pro Fach) statt. Die weiteren Regelungen werden in den einzelnen Lehrämtern sowie in den Kern- und Fachseminaren mitgeteilt.

Lehrkräfte in Ausbildung haben während der Ausbildung einen Anspruch auf 20 Beratungen in schulischen Handlungsfeldern durch die Fachleitungen des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung sowie einen Anspruch auf wöchentliche Beratung durch die Ausbilderinnen und Ausbilder der Schule (§ 11 Abs. 2 OBAS).

VORGESETZTE/R

Die Bezirksregierungen sind dienstvorgesetzte Stellen, die Leiterinnen und Leiter der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung sind Vorgesetzte der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter (§ 6 Abs. 1 OVP). Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Leiterin oder der Leiter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung; die Verantwortung für  die lehramtsbezogene Ausbildung tragen die Seminarleiterinnen und Seminarleiter. Die Verantwortung für den Unterricht der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter trägt die Schulleiterin oder der Schulleiter. Die Leitungen von Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung und Schule arbeiten im Interesse der Ausbildung zusammen (§ 9 OVP).

ZEUGNISSE

Die Aushändigung der Zeugnisse der Staatsprüfung erfolgt jeweils am 30. April (Einstellungstermin    01.11.)    bzw.    am    31.     Oktober     (Einstellungstermin     01.05.). Auf die dienstliche Anwesenheitspflicht bei der Zeugnisausgabe wird explizit hingewiesen. Im Falle einer schwerwiegenden Verhinderung kann das Zeugnis auch einer mit einer Vollmacht ausgestatteten Person übergeben werden.

ZWEIFELSFÄLLE

In Zweifelsfällen wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Ausbilderinnen und Ausbilder.


Bei allen Regelungen, die Ihnen Handlungssicherheit geben sollen, bewahren Sie sich bitte Ihre Freude am Unterrichten.

Das Ausbildungs-ABC im pdf-Format

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