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Fortbildung

Die Fachleiterinnen und Fachleiter bilden sich - über ihre kontinuierliche fachliche Professionalisierung hinaus - in verschiedenen Bereichen regelmäßig fort. Entsprechender Fortbildungsbedarf kann sich aus unterschiedlichen Gründen ergeben:

  • Systemische Evaluationen im Verlauf und am Ende der Ausbildung können einen solchen Bedarf erkennen lassen.
  • Entwicklungen in der Ausbildung bedingen den Wunsch nach Fortbildung (neue Lehrpläne / Reformen in der Lehrerausbildung / Aufnahme von Themen, die bisher noch nicht in allen Lehrämtern Gegenstand der Ausbildung waren usw.).
  • Die Weiterentwicklung von Kompetenzen (z. B. durch Teilnahme an Supervisionen) wird gewünscht.

Die Fortbildungsangebote der Seminarkollegien tragen den jeweiligen Bedürfnissen durch seminarinterne oder seminarübergreifende Veranstaltungen Rechnung. Auch bei seminarinternen Veranstaltungen gilt der Grundsatz der Öffnung für alle interessierten Kolleginnen und Kollegen des jeweiligen anderen Lehramtes, so dass ein Austausch zwischen den Seminarausbilderinnen und Seminarausbildern beider in Rheine vertretener Lehrämter prinzipiell in jeder Veranstaltung gegeben ist.

Die Frage, wie die Kernelemente des reformierten Vorbereitungsdienstes standortspezifisch umgesetzt werden sollen, ist weitgehend abgeschlossen. Diesen Kernelementen war in den letzten Jahren der Großteil der Veranstaltungen (z. T. mehrtägige Tagungen, Konferenzen und Dienstbesprechungen) gewidmet; sie haben damit auch den Fortbildungssektor maßgeblich bestimmt. Das Beratungsformat "Personenorientierte Beratung mit Coachingelementen" spielte in diesem Kontext eine besonders wichtige Rolle. Mit Unterstützung von Frau Dr. Gerda Volmer-König (Wissenschaftliches Institut für Beratung und Kommunikation, Paderborn) hat das ZfsL Rheine seinen Weg gefunden, konsequent weiterentwickelt und in den programmatischen Schriften dargelegt.

Aktuell stehen im Fokus: 

  • die konkrete Ausgestaltung des Praxissemesters. Nach den ersten Erfahrungen, die in einem intensiven Austausch aller Akteure ausgewertet und aufgearbeitet werden, lassen sich bereits gelungene Aspekte identifizieren, es zeichnet sich aber auch ab, an welchen Stellen Justierungsbedarf besteht.
  • die Sicherung der Ausbildungsqualität im Hinblick auf die Standard-, Kompetenz- und Handlungsfeldorientierung. Dazu finden sich die Kollegien beider Seminare im laufenden Jahr 2015 in jeweils zweitägigen Veranstaltungen in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln unter der Leitung von Herrn Nosthoff (Soencksen & Partner) zusammen.
  • die Auseinandersetzung mit dem Thema „Heterogenität“, das hinsichtlich der „Inklusion“ eine besondere Nuancierung erfährt. Hierzu werden ebenfalls im Jahr 2015 ganztägige Veranstaltungen im Regionalen Fortbildungszentrum der Bezirksregierung Münster in Tilbeck stattfinden.
  • die Weiterentwicklung des Systems auf der Grundlage der vielfältigen Impulse, die von der „Zukunftswerkstatt“ im August 2014 ausgegangen sind.

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